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producers: dimos,
def cut, dj greg, serge & christian, lexx, dj flink,
dj n.d.
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| guests: dj greg,
aman, seven, poet, rennie, dj n.d., greis, tschlizzedmob.
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| year of release:
2001 |
| website:
tafs.ch
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| rating |
| click
for explanation |
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| tracklisting |
| 1. Intro |
| 2. Suchtverhalte |
| 3. Slängshitt?? |
| 4. Spiel feat.
DJ Greg |
| 5. Stimmt Gar Nid!
(TAFS) |
| 6. Hans Zbinde |
| 7. Chatflirt feat.
Seven |
| 8. Riesenrad feat.
Poet |
| 9. Tip feat. Rennie |
| 10. Brief |
| 11. Style feat. DJ
N.D. |
| 12. Jedem Das Seine |
| 13. Brugg feat.
Greis |
| 14. Taz feat.
Aman |
| 15. F.A.T. |
| 16. Schiggescho
feat. Tschlizzedmob |
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| Introspektion |
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Mit dem "Intro"
zum ersten Soloalbum von Taz ist es wie mit den meisten
Intros: man weiss nicht so genau, weshalb sie da sind.
Besonders stellt sich diese Frage, wenn der nächste
Track als Einführung gedacht ist, denn in "Suchtverhalte"
berichtet uns Taz nämlich in Drogenmetaphorik zu smoothen
Beats (Dimos), wie er zum Rap gekommen ist. Im Anschluss
folgt der Posse-Track "Slängshit".
Bei fetten Beats (Def Cut) und Nadelauflege-Scratch
werden hier gleich in einem Lied alle 'coolen' Slangwörter
abgehandelt, wobei sie dann im weiteren nur noch sehr
sporadisch auftauchen. "Spiel"
ist ein gemütlicher (widerspricht zwar ein bisschen
dem Refrain "keep it rough in this everlasting game"...)
Track arrangiert von DJ Greg. Taz lässt hier sein Wissen
über Gesellschaftsspiele aufblitzen. Vielleicht wäre
in diesem Fall sogar der Titel "Spiel des Lebens" noch
angebrachter gewesen.
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In "Stimmt
gar nit!" rocken die ganze Crew von TAFS
und lassen sich in der für sie typischen humorvollen
Art über die Gerüchteküche und Übertreibungen, nicht
zuletzt auch im Zusammenhang mit den Medien zu sehen,
aus. Im nächsten Track (Beat: Dimos) muss der Arme "Hans
Zbinde" die Erfahrung machen, mit welchen
Tücken für Gewohnheitstiere der unerwartet Krankheitsfall
von Tante Klara sein kann. Zu welchem unerwarteten Ende
die Hilfsbereitschaft der Mitmenschen führen kann, sei
an dieser Stelle jedoch nicht verraten. Souliger wird's
dann bei "Chatflirt".
Untermalt von den Gesängen von Seven und den Beats von
Dimos erzählt uns Taz die Geschichte einer Chat-Bekanntschaft.
Und auch hier kommt es zu einem überraschenden Ende.
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"Rieserad"
ist als Metapher über das auf und ab im Leben zu verstehen.
Die Beats von Dimos zeugen von seiner Affinität für
feine musikalische Elemente, so auch hier. Irgendwie
wirkt das ganze aber doch etwas weihnachtlich - aber
vielleicht löst die Jahreszeit schon Verfolgungswahn
bei mir aus. "Tip"
bildet für mich einen der Höhepunkte auf dem Album.
Nach einem Besuch in der Apotheke entscheidet sich Rennie
(Sektion Kuchichäschtli) Taz um Rat gegen sein Lampenfieber
zu ersuchen. Sie nehmen dabei gelungen Bezug auf den
Track "Lampafieber" der bündner Crew. Bluesklänge werden
dann in "Brief"
angestimmt - inhaltlich handelt es sich hier um einen
Lovesong. Interessanter ist jedoch das Skit aus der
???-Hörspielserie am Ende von "Brief".
Dimos ist in "Style"
für die Beats besorgt. Inhaltlich versucht Taz in diesem
Track Überzeugungsarbeit in objektiver Kritik zu leisten.
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Mit "Jedem
das Seine" und "Brugg"
folgen 2 weitere Höhepunkte des Albums. In "Jedem
das Seine" machen sich Taz und Lexx über
'Bettsport-Leistungsabzeichenträger' her. Inwiefern
es sich um Pornostarallüren oder eine zu grosse Klappe
sei mal dahingestellt. In Begleitung von Dimos' funkigen
Beats wagen sich anschliessend Taz und Greis (PVP) in
"Brugg" gemeinsam
auf's Geländer. Gemeinsam mit Aman entwirft Taz in "Taz"
ein Selbstporträt. Mit "F.A.T."
dürften die Anfangsbuchstaben der drei Mitglieder von
TAFS Flink, Aman und Taz in Verbindung zu bringen sein.
Taz dankt hier seinen Crew-Mitgliedern. Die Beats von
Dimos waren bereits auf dem Dynamic Duo - Mix Tape zu
hören. "Schiggescho"
kommt es dann zum grossen Finale. Zu den Beats von DJ
Flink geben sich Spoo, Aman, Taz, Pain, Rokator und
Samurai die Ehre. Ein würdiger Schluss des Albums!
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Fazit: Mit seinem Solo-Projekt
"Introspektion" ist Taz ein starkes Album gelungen.
Allgemein handelt es sich um ein musikalisch eher (zu?)
ruhigeres Album, dessen Beats die Handschrift in der
Mehrheit eindeutig von Dimos tragen. Taz bietet auf
dem ganzen Album abwechslungsreiche und innovative Rhymes.
Lobenswert ist auch die starke Ausrichtung auf (meist
humorvolle) Inhalte in seinen Texten. Es werden Geschichten
erzählt (Vater's Mani Matter lässt grüssen!), doch auch
Dialoge und Battle dürfen nicht fehlen. Wenn ein Thema
behandelt wird, hält sich Taz immer an einen roten Faden.
Etwas störend wirken die Outros jeweils im Anschluss
an die einzelnen Tracks.
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| review:
ax |
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